Die „Himmelsblicke“ sind selten geworden⛅

Aber umso mehr erfreuen sie.

Das tägliche Grau in Grau macht etwas trübselig. Aber gerade überwandt ich mich für einen kurzen Weg.

Regenfeuchte reine Luft und ein frischer Wind taten gut. Vor allem der Wind, der manches Trübe in der Atmosphäre für eine Weile vertreibt.

Doch über unserer Vergänglichkeit und dem steten Wechsel gibt es ja den wahren „Himmel“. Wenn wir Rat und Hilfe suchen, sendet er uns auch „Zeichen“.

Dann erst ahnen wir wieder, woher alle Hilfen kommen.⛅🌱🌸🌷🌿🌈🌹🍀

Und die werden ja gleichmäßig auf alles Lebendige verteilt.

D.h. uns Menschen wurde die Gabe des Weiterreichens und „Verteilens“ eigentlich mitgegeben auf dem Wege unseres Menschseins.

Nur: Wie gehen wir mit diesem „anvertrauten Pfund“ um?

Stehenbleiben und staunen..🌷

Vor 1 Jahr war mir der Blumentopf aus der Hand geglitten und auf den Fußboden gefallen. Ein Blütenschaft in voller Blüte war dabei abgebrochen.

Ach, war das schimm. Ich entschuldigte mich bei der Pflanze bzw. den Wesen, die sie betreuen, hoffte, daß wenigstens die Pflanze nicht zu Schaden gekommen war.

Ob sie das wohl bei diesem Blühen wiedergutzumachen versuchte?

„Schaut uns nur an ….“ (Blüten)

„Schaut uns nur an und staunt:

Wie wir entfaltend Formen erfüllen,

enthüllen wir Rätsel der Welt.“

÷÷÷÷÷÷Das bezieht sich auf die „Formen-Sprache der Pflanzen“, ganz allgemein.

Zeigen davon kann ich davon z.Zt. wenig wegen der Jahreszeit. Doch hier in der Wohnung ist es gerade besonders schön zu beobachten.

„Fraget nach dem HERRN…“

„Fraget nach dem HERRN und nach Seiner Macht, suchet Sein Antlitz allezeit!“

Das ist die Losung für heute. Es ist zu finden im Psalm 105/4

Wohin schauen wir? Was steht uns täglich, stündlich vor Augen, zeigt uns seine Macht?

Aufschauen sollen wir darüberhinaus, höher hinauf uns orientieren, um zu ahnen, daß es Freiheit „über den Wolken“ gibt.

Gotteswille und Menschenwille sind himmelweit voneinander entfernt. Wenn wir nur unseren Eigenwillen kennen, bleiben wir darin gefangen.

Aber war da nicht eine „leise Stimme“? Waren da nicht „Lichthilfen“ in Hülle und Fülle? Gab es da nicht Menschenbegegnungen besonderer Art, die uns strahlende neue Wege eröffneten?

Gab es nicht ein inneres starkes Drängen, Versäumtes nachzuholen, um es aufzuarbeiten?

Daß sich von außen plötzlich alles ändert zum Guten, Besseren, dürfen wir nicht erwarten.

Es muß von uns selbst der Neuanfang gemacht werden, im Inneren.

Die Verhältnisse zu bekämpfen, das scheint nicht unsere Aufgabe zu sein. Auch Personen zu bekämpfen, bringt uns nicht weiter.

Höher hinauf muß sich unser suchender Blick richten, um Antworten zu finden.

„Das Alte ist vergangen. Siehe, ICH mache alles neu“, – das wird uns „von Oben“ gesagt (in der Offenbarung des Johannes) und das kann unseren Blick befreien.