„Wer seines Nächsten Ehre schmäht…“

„Wer seines Nächsten Ehre schmäht

und gern sie schmähen höret,

sich freut, wenn sich sein Feind vergeht,

und nichts zum Besten kehret;

nicht dem Verleumder widerspricht,

der liebt auch seinen Bruder nicht.“

÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷Christian Fürchtegott Gellert÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷

Hier formuliert ein Dichter aus persönlicher Überzeugung, was er als recht und wegweisend für sich selbst und andere empfindet, setzt damit gleichsam Maßstäbe.

Wenn ich das heute lese, empfinde ich das als einen befreienden LICHT-Blick und Wegweiser.

Würden nur noch mehr Menschen sich nach solchen Maßstäben richten, sähe unsere Welt besser aus.

Wenn ich allerdings einen Blick in die Zeitung werfe oder die Nachrichten höre, scheinen solche sittlichen Maßstäbe nicht mehr zu gelten.

Und das schafft Verwirrung und oft Orientierungslosigkeit und damit verbunden: Unzufriedenheit, Empörung und Aufruhr.

Die Staatenlenker oder Parlamente, das Rechtswesen u. v. m. kennen jedenfalls diese Werte noch und versuchen, sie vorzuleben und einzuhalten.

Allerdings bleibt vieles nur noch Kulisse, und der Widerspruch zwischen Worten und Taten tritt immer krasser hervor.

Aufgesetzte Lehren nützen kaum noch jemandem.

Wenn aber die Not groß ist, setzt sich das wahrhaft empfundene Lebendige wieder durch.

Und was sich da zeigt, ist wirklich größer als alle Worte.

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„Kein häßliches Wort komme über eure Lippen…“(Epheser 4a /29)

Diese Worte des Paulus an seine christliche Gemeinde in Ephesus gehen noch weiter… gelten als „Lehrtext“ zur heutigen Losung .

Wenn ich das nun heute lese, kann ich darin einen „Fingerzeig“ für mich sehen:

„Achte darauf! Besinne Dich, hüte Dich! Achte Deiner Worte!“

Ja, und von so einem „Fingerzeig“ kann u. U. viel abhängen, für andere, aber vor allem für uns selbst, also in diesem Falle für mich.

Damals ließen sich die Menschen von solchen LEITWORTEN leiten, richteten ihr persönliches Leben nach solchen „Wegweisern“ aus…

Ja, und heute gibt es sie auch noch…

„Joseph tröstete seine Brüder und redete freundlich mit ihnen.“ (1. Mose 50/ 21)

Joseph und seine Brüder, – eine lange, bekannte.. Geschichte aus dem AT der Bibel. Sie wurde als Losung für den heutigen Tag ausgewählt.

Wer mehr erfahren möchte, möge sie dort nachlesen.

Joseph, der Jüngste, war jedenfalls bei seinen 11 Brüdern nicht beliebt, und gemeinsam beschlossen sie, ihn auszuschließen, und überließen ihn hilflos seinem Schicksal.

Als sie später selbst in Not gerieten, konnte Joseph ihnen helfen. Von Rache für erfahrenes Unrecht keine Spur, nur huldvolles Verzeihen; denn inzwischen war Joseph reich und angesehen geworden.

(Wie gesagt: Bitte nachlesen! Das könnte man wirklich besser erzählen)

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Ein „Lichtblick“ vor unserer Haustür

Täglich freue ich mich über diesen „Lichtblick“ vor unserer Haustür!

Wo zuvor ein sinnlos ausgerodeter Baumstumpf neben dem entstandenen Loch liegengeblieben war, ohne daß irgend jemand dafür zuständig zu sein schien,

hat sich durch eine kleine Liebestat (Besuch aus London) dies Fleckchen Erde so verschönert!

Der Baumstumpf wurde mit wenig Kraft unter die Büsche an der Straße gerollt, um sich in Humus zu verwandeln, das Loch mit guter Erde gefüllt und ein paar Samen ausgestreut, – wie schon einmal hier erwähnt.

Doch wer hier täglich vorbeigeht und sich über diesen „Schandfleck“ wunderte, wird sich nun jedesmal an dieser Verwandlung freuen.

Und es sind viele, junge und alte, Gesunde und Gebrechliche, Menschen, die ihre Hunde vorüberführen,… ja, es ist ein beliebter und belebter Fußweg. 👫👪🐕

Für alle freue ich mich, daß sich an diesem Fleckchen Erde ihre Gemüter aufheitern, aufhellen ..🌻🌼🌱🌸🌷🍃

„Guter Mond ….“

Zu sehen ist hier ja fast nichts. Doch wenn ich in den Nachthimmel schaue, ist das ja ganz anders…

So eine Ruhe, solch ein Frieden geht von dem Anblick des fast vollen Mondes aus, und ein einziger heller Stern leuchtet fast so hell wie der Mond.

Zuvor schaute ich länger die Sendung „Wir halten zusammen“ im ZDF an, leider nicht lange genug. Die Augen und Ohren brauchen auch einmal eine Ruhepause.

Doch was ich sah über die Flutopfer im Westen Deutschlands und über die große Hilfsbereischaft und Solidarität, war wirklich beeindruckend.

Ich hoffe und wünsche, daß dabei viel Geld eingenommen wurde. Es ist wirkich wunderschön zu sehen und zu erfahren, daß es noch so viel unkomplizierte echte, herzenswarme Hilfsbereitschaft unter den Menschen gibt, wenn die Not da ist.

Ja, das muß wirklich gesagt und hervorgehoben werden. Und das ist ja erst der Anfang. Erst nach und nach wird das ganze Ausmaß dessen, was da geschah, bewußt werden.

Doch wovon kaum jemand spricht, das sind die Wunder, die auf leise, unsichtbare Art geschehen und von denen eigentlich nur die Betroffenen wirklich wissen.

Darüber wird sicher einiges in das „Buch des Lebens“ eingetragen werden.

Und diejenigen werden später, vielleicht erst im Jenseits, hineinschauen können…