„Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.“

Dies ist das Wort für die Woche, und es ist aufgezeichnet bei Lukas 12, 48 b. Es ist ein großes Wort, ein verpflichtendes Wort.

Bedenken wir einmal, wieviel uns gegeben und wieviel uns anvertraut wurde!

Da werden uns doch deutlich Grenzen gesetzt für unsere Erwartungen oder Forderungen.

Markus H. /War er Mittäter?

Von Kathrin Meyer. Kassel – Er soll der „Denker“ gewesen sein, Stephan Ernst der „Macher“ – so beschreibt die frühere Freundin von Markus H. ihren ehemaligen Lebensgefährten. Nachdem Stephan Ernst am Mittwoch gestanden hat, den tödlichen Schuß auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke abgegeben zu haben, steht jetzt allerdings trotzdem sein mutmaßlicher Komplize im Fokus.

Markus H. ist wegen psychologischer Beihilfe angeklagt. In seinem ersten Geständnis hatte Stephan Ernst gesagt, daß er von Markus H. darin bestätigt worden sei, Lübcke zu töten. Am Tatort sei er allerdings allein gewesen. Diese Aussage widerrief Ernst, und er sagte aus, daß Markus H. den Schuß auf Lübcke abgegeben habe – aus Versehen. Auf Nachfrage des Richters sagte Ernst am Mittwoch: Auf Anraten seines ersten Verteidigers Dirk Waldschmidt habe er damals H. aus dem Geschehen am Tatort rausgehalten…“

——— Das halte ich für glaubwürdig, also wahr, wenn es auch ein schlechtes Licht auf die „Beratungen“ der Anwälte wirft.

„Hat die Bundesstaatsanwaltschaft bislang zu dem neuen Geständnis Stellung bezogen?

Antwort: Dirk Killmer, Oberstaatsanwalt am Bundesgerichtshof, sagte dazu: “ Für die Anwesenheit des Angeklagten H. am Tatort haben wir keine entsprechenden Anhaltspunkte finden können, die tragfähig gewesen wären, um darauf etwas zu stützen.“

——— Ja, wenn der Oberstaatsanwalt das meint, muß es wohl stimmen..


Aus den Trümmern ins Ungewisse/ Gestrandet zwischen den Welten….

In Syrien tobt seit 2011 ein Bürgerkrieg, der sich inzwischen zu einer der schlimmsten hunanitären Krisen seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelt hat. Mehr als 500 000 Menschen haben ihr Leben verloren.

Die Situation innerhalb Syriens ist auch nach zehn Jahren katastrophal…….

War er ein Mittäter?

Wenn auch klein erscheinend gegenüber allem, was jetzt gerade Schlimmes geschieht, darf aber die weitere Aufklärung dieses Mordfalles Lübcke nicht „unter den Teppich gekehrt“ , sondern jetzt noch wacher unter die Lupe genommen werden, finde ich.

Nach dem Geständnis des Hauptangeklagten St. Ernst kommt nun endlich sein Komplize in den Fokus, – reichlich spät, finde ich, da ja bereits alles soweit geklärt wurde, wie es scheint. Darüber berichtet nun dieser Zeitungsbeicht in der HNA.

Darauf gehe ich dann später weiter ein.

Zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroschima…

Verneigung für die Opfer: Am zentralen Mahnmal in Hiroschima fand gestern eine Gedenkfeier zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs statt. Rechts im Bild der Bürgermeister der Stadt, Kazumi Matsui.

Wegen der Pandemie mit deutlich geringerer Teilnehmerzahl, – so ist dies tiefe Verneigen ein großes Zeichen des Friedens, und viele Menschen können dies ja nun auch in den Medien sehen.

Solche symbolisch stark prägenden, in der Tradition verwurzelten Handlungen können wirklich Zeichen setzen.

Wir sollten auch uns diesem stillen Verneigen anschließen: Nicht unbedingt vor den Opfern,

sondern eigentlich vor unserem Schöpfer, Dem wir mit dieser Verneigung unser Versprechen geben, uns niemals für Kriege, sondern immer nur für Frieden und Aufbau im Sinne des Schöpferwillens einzusetzen.