Mehr als Worte…

Ja, aber wo sind jetzt meine Worte geblieben?

Mehr als Bilder…

Doch wo sind die Lebensbilder, die ich zeigen möchte?

Das Leben ist lebendig und hält sich nicht an unsere Normen, und es überrascht uns immer wieder..

Das „Große“, – wo ist es?

Im „Kleinen“ scheint es uns oft auf…

Grenzen, – wo sind sie?

Trennungen, – auf einmal überwunden…

Wodurch?

Durch ein kleines Zeichen von einfacher, natürlicher Menschlichkeit

Und die vorher so kraß und hart empfundenen Abgrenzungen weichen…

÷÷÷÷(Eigentlich wollte ich ja etwas sagen.)÷÷÷÷÷

„Bereitet dem HERRN den Weg…(Jesaja 40/3…)

„Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste:

„Bereitet dem HERRN den Weg, macht auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserem GOTT!

Alle Täler sollen erhöht werden,

und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden,

und was ungleich ist, soll eben,

und was höckericht ist, soll schlicht werden;

denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden

und alles Fleisch miteinander wird es sehen;

denn des HERRN Mund hat’s geredet.“

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Und es folgen die Worte:

„Es spricht eine STIMME: „Predige!“

Jesaja aber fragt diese STIMME: „Was soll ich predigen?“ Und fängt dann doch gleich an damit:

„Alles Fleisch ist wie Gras… und wie die Blume auf dem Felde..“

(Das habe ich in die Worte geformt, wie sie uns im „Deutschen Reqiem“ von Johannes Brahms bekannt sind).

„Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem HERRN den Weg und macht eben Seine Steige!“

Diese Worte spricht Johannes der Täufer aus, der ja selbst „der Prediger in der Wüste“ war, und er wußte um Seinen „Autrag“ und erfüllte ihn….

(Über Johannes d. Täufer, der JESUS voranging, berichtete ich schon oft).

Bei diesen Worten bezieht er sich auf den Prophenten Jesaja.

Ich schaue nach bei Jesaja Kap. 40 Vers 3. Dazu schaue ich in meine Bibel mit der seit 1912 geltenden Übersetzung:

„Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem HERRN den Weg, macht auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserem GOTT! Alle Täler sollen erhöht werden…“

Dazu beginne ich einen neuen Beitrag.

„Mit Ernst, o Menschenkinder, das Herz in euch bestellt…“🔔

Mit diesen Worten beginnt das Adventslied, im EG Nr.10.

Das war schon in meiner Kindheit eines meiner liebsten Choräle während der kalten dunklen Zeit vor Weihnachten, vom Text her und von der Melodie…

Der Text hat nichts Liebliches, sondern Strenges und knüpft an die alten Prophezeiungen an….

2. „Bereitet doch fein tüchtig

den Weg dem großen Gast;

macht alle Steige richtig,

laßt alles, was ER haßt;

macht alle Bahnen recht,

die Tal laßt sein erhöhet,

macht niedrig, was hoch stehet,

was krumm ist, gleich und schlicht.“

÷÷÷÷Valentin Thilo schrieb den Text 1657÷÷÷÷÷÷

„Siehe, ICH stehe vor der Tür und klopfe an…“

„Siehe, ICH stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand Meine STIMME hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit Mir.“

Diese Worte stehen in der „Offenbarung“ des Johannes, Kap 3, Vers 20.

Ich habe sie selbst ausgewählt, bzw. sie kamen mir in den Sinn wie eine „Antwort“ auf viele Fragen.